Nun schauen Sie sich mal die lustigen Viecher an! Die sind doch echt gut drauf!

Fleisch kann auch richtig gut schmecken!

Kennen Sie das? Sie haben im Supermarkt ein Stück Fleisch gekauft, und als Sie das gute Stück zu Hause braten, schnurrt es in der Pfanne um ein Viertel zusammen. Sie sehen auch viel Wasser, mit dem das Fleisch vor dem Verkauf „behandelt“ wurde. Obendrein schmeckt es nach gar nichts, es ist labberig und fad.
Woran liegt's? Ganz einfach: Sie haben am falschen Ende gespart. Haben geschmackloses Fleisch bei einem Händler gekauft, dem es völlig wurscht war, wie das Tier aufgewachsen ist, womit es gefüttert, wie schnell es „schlachtreif“ wurde. Und dann ab damit zum Fleischer,  im Stall warten schon die nächsten Ferkel auf die Turbo-Aufzucht...
Doch neuerdings rührt sich Widerstand. Nicht nur die Kunden schimpfen über die miese Qualität,  es gibt auch immer mehr Landwirte und Fleischereifachgeschäfte, die sich für Klasse statt Masse entschieden haben und penibel darauf achten, dass ihre Tiere artgerecht aufwachsen.
Als Beispiel sei hier „artgemäß“ aus dem NEULAND-Verbund  genannt. Das ist zwar ein seltsamer Name, doch er besagtmit einem Wort, worauf man in diesem Betrieb achtet: eine artgerechte und umweltschonende, hochwertige Tierhaltung. Denn bei der Firma "artgemäß“
> ...bleiben die Ferkel, Lämmer und Kälber viel länger bei der Mutter – z. B. werden die Kälber erst nach 8 Monaten abgesetzt
> ...findet das Vieh im Stall mehr Platz als konventionell gehaltene Tiere – die Schweineställe sind z. B. doppelt so groß wie auf normalen Höfen.
>  ...ist das Festbinden der Tiere strikt untersagt, vielmehr wird ihnen eine Gruppenhaltung und Auslauf ins Freie sowie ein Aufenthalt in Offenfront-Laufställen ermöglicht.
> ...werden alle Tiere auf Stroh gehalten, weil Spaltenböden bei der NEULAND-Tierhaltung unzulässig sind. Zudem werden ihnen Kratzbürsten und Beschäftigungsmaterial angeboten.
> ...gibt's keine Turbomast. Vielmehr sollen die Tiere langsam wachsen, im Futter wird auf Gentechnik oder Antibiotika verzichtet.
> ...dürfen die Tiere höchstens 200 km und maximal 4 Stunden pro Tag transportiert werden.
Die Hamburger Tafel möchte sich bei all jenen großzügigen Spendern, die stets darauf achten, dass ihre Waren auch von erstklassiger Qualität sind, hier einmal ganz herzlich bedanken.
          "artgemäß“-Geschäftsführer Bastian Ehrhardt: "Als Markenpartner des
     im Jahr 1988 gegründeten  Vereins NEULAND stehen wir für die Vermarktung
      von Qualitätsfleisch aus artgerechter und umweltschonender Tierhaltung.“

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