100 Euro in den Briefkasten geworfen

WER WAR DAS???

Als eine Tafel-Mitarbeiterin Mitte März in den Briefkasten der Hamburger Tafel blickte, staunte sie nicht schlecht. Denn inmitten der zahlreichen Briefe und Prospekte lugte ein Papier hervor, das mit grüner Farbe bedruckt war – und bei näherem Hinsehen entpuppte es sich als Geldschein der teuren Sorte: 100 Euro!
Diese Banknote lag also da zwischen der normalen Post! Einfach so, nackt und bloß, kein Briefumschlag schützte das edle Papier, auf dem mit Bleistift „Für Euch“ geschrieben stand. Mehr nicht. Keine Anschrift, kein Absender.
Da waren erst mal alle baff. Wer war das? Wer wirft heute so mal eben einen Hunderter in den Briefkasten? Aber eine Spende sollte es sein, da herrschte sehr schnell Einigkeit. Und natürlich wollte man sich auch gerne bei dem edlen Geldgeber bedanken.
Aber wie? Wie sollte man den Namen des Spenders erfahren?
Es folgten lange Diskussionen. Ein Aufruf auf der Internetseite der Hamburger Tafel wurde bald verworfen, um Trittbrettfahrern vorzubeugen, die sich ungerechtfertigt mit der guten Tat brüsten wollen. Und so wurde einvernehmlich beschlossen, auf dieser Seite dem unbekannten Spender ganz herzlich "dankeschön" zu sagen!