Mitarbeiter-Ausflug 2016

Jedes Jahr bietet die Hamburger Tafel allen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich bei einem gemeinsamen Ausflug zu treffen, wiederzusehen oder kennenzulernen.

Da viele von uns nur einen oder zwei Tage in der Woche für die Tafel arbeiten, bekommen sie die „Ehrenamtlichen“ der anderen Tage selten oder nie zu Gesicht. Umso netter ist es, endlich auch mal diejenigen kennenzulernen, die man sonst nie sieht.

Was wäre ein Ausflug ohne eine perfekte Organisation? Wir sind in der glücklichen Lage, gleich zwei Super-Organisatorinnen zu haben, die unseren diesjährigen Ausflug mit Herz und Verstand vorbereitet haben:  Danke, Angela und Brigitte! Dieser Ausflug war - von allen Seiten betrachtet - ein Treffer ins Schwarze.

Zu Beginn fuhren wir ins „Herz As“, eigentlich eine Tagesaufenthaltsstätte und ein Schutzraum für Wohnungslose.  Dort haben Angela und Brigitte ein Frühstück für uns organisiert. Wir mussten früh dort sein, um den normalen Tagesablauf des „Herz As“ nicht zu stören.

Vier hauptamtliche Sozialpädagogen und eine Verwaltungsfachkraft arbeiten dort. Unterstützt werden sie von ehemaligen Besuchern, die als geringfügig Beschäftigte im Wirtschafts- und Hygienebereich helfen, und von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Tagesaufenthaltsstätte Herz As bietet konkrete Überlebenshilfe, indem sie körperliche, seelische und soziale Grundbedürfnisse sichert: Essen und Trinken. Körperpflege. Wäsche waschen. Postadresse. Ein Schließfach. Unterstützung im Umgang mit Ämtern oder Behörden. Und vor allem: Jemanden, der zuhört.

Der Einsatz der Mitarbeiter hat uns tief beeindruckt. Für uns war es auch wichtig zu erfahren, dass die Hamburger Tafel durch die Lieferung von Lebensmitteln einen erheblichen Beitrag dazu  leistet, dass die Besucher des „Herz As“ ausreichend versorgt werden können.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Zarrentin in MV.

Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine fuhr mit einem Elektroboot über den Schaalsee, die andere erkundete mit dem Kremser die Umgebung des Sees. Später wurde gewechselt.

Das Mittagessen im „Fischhaus am Schaalsee“ war perfekt und ein Verdauungsspaziergang  zum Kloster und der Kirche rundete es ab.

Direkt am Ufer des Schaalsees auf dem Gut Groß Zecher liegt das Cafe und Restaurant zur Kutscherscheune. Zum Nachmittagskaffee warteten dort gewaltige Stücke der „Kutschertorte“ auf uns. Die wunderschöne Terrasse, der Blick auf den See und das sommerliche Wetter – mehr konnte man sich für den Abschluss dieses herrlichen Tages nicht wünschen.

Kaum hatten wir alle im Bus Platz genommen, ging ein heftiger Platzregen nieder: Sogar mit dem Wettergott waren Angela und Brigitte im Bunde!