Was wäre die Hamburger Tafel

ohne ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter?

Woche für Woche spenden sie Zeit und Kraft, weil sie helfen möchten und unseren großartigen Verein durch ihre Mitarbeit unterstützen wollen. Kostenlos natürlich. Wir haben ein paar von ihnen gefragt, warum sie für die Hamburger Tafel arbeiten, und dabei waren sehr unterschiedliche Motive erkennbar:

Bärbel arbeitet seit 13 Jahren bei der Tafel und lässt sich trotz der langen Anfahrt aus Kirchdorf nicht abschrecken, jede Woche eine der Touren mitzufahren, bei denen Lebensmittel für die Hilfsbedürftigen in Hamburg eingesammelt werden. Bärbel macht mit, weil sie helfen möchte, das soziale Elend der Bedürftigen zu lindern. Sie freut sich aber auch über die gesellschaftliche Anerkennung ihrer Aufgabe.

Liselotte hilft uns jetzt im Büro. Früher war sie eine der wenigen Frauen, die als Fahrerin für die Tafel unterwegs war; die meisten weiblichen Ehrenamtlichen waren lieber Beifahrerin. 1999 kam Liselotte aus  NRW nach Hamburg. Neu in der Stadt suchte sie Kontakte zu netten Leuten. Das fiel ihr bei der Tafel nicht schwer, denn sie sagt: Wer ehrenamtlich arbeitet, ist fast immer ein netter Mensch. 

Obwohl Heinz im Juli seinen 80. Geburtstag feiern wird, macht es ihm immer noch Spaß, sich gemeinsam mit Kollegen ehrenamtlich für die Hamburger Tafel einzusetzen. Ein Nachbar hatte ihn einmal ermuntert, sich mal bei der Tafel umzusehen. Dabei ist es nicht geblieben, denn seit etlichen Jahren können wir uns darauf verlassen, dass Heinz uns unterstützt.

Vanessa kommt aus der Nähe von Schaffhausen und arbeitet erst seit kurzem für die Hamburger Tafel. Sie sammelt morgens gemeinsam mit einem Kollegen Lebensmittel für die Bedürftigen ein. Zurzeit ist sie arbeitslos und überbrückt die Zeit bis zum nächsten Job durch ihre ehrenamtliche Arbeit bei der Tafel. Ihr gefällt, dass sie sofort einsteigen konnte und das Engagement nicht befristet ist.

Wittich arbeitet seit 2006 für die Hamburger Tafel. Er hatte sich zu Hause gelangweilt und überlegt, was er tun könne, um Abhilfe zu schaffen. Einmal pro Woche arbeitet er nun für die Tafel, an einem weiteren Tag hilft er in der Lebensmittel-Ausgabestelle Sülldorf/Iserbrook. Seine Freunde behaupten, er sei nur bei der Tafel, damit er endlich mal einen Mercedes fahren kann.

Etwa 100 ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich für die Hamburger Tafel. Wir sind froh, dass wir mit ihrer Hilfe dafür sorgen können, dass die Tafel ihren Einsatz für die Bedürftigen erfolgreich durchführen kann. Ohne sie wäre die Arbeit der Tafel unmöglich.